Ratgeber zur Lederpflege



 

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert – ein fieser Fleck prangt auf Ihrer liebsten Lederjacke. Schnell greifen Sie zu einem nassen Lappen und versuchen, die Reste von Lebensmitteln, Kaffee oder Rotwein aus dem Naturmaterial zu reiben. Doch während diese Art der Reinigung auf Stoffen wie Baumwolle oder Synthetik gut funktioniert, sollten Sie bei der Pflege Ihrer Lieblingsteile aus Leder zu sanfteren Methoden greifen. Ob Wild-, Rau- oder Glattleder, bei der Reinigung und Pflege der verschiedenen Lederarten gibt es viel zu beachten. Damit Sie möglichst lange etwas von Ihrer Lederjacke oder Ihrer Handtasche haben, können Sie sich bei uns über richtige Pflegemittel informieren. Außerdem erfahren Sie, wie sich die verschiedenen Ledertypen voneinander unterscheiden und wie Sie die Lederprodukte aus dem WENZ Online-Shop bestmöglich pflegen können. 



 

Lederpflegemittel – Gebrauch und Anwendung

 

Obwohl Leder ein sehr robustes Material ist, wird es oftmals zu selten gereinigt und gepflegt. Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit  oder Schmutz können unschöne Verfärbungen verursachen und besonders bei hellem Leder für sichtbare Gebrauchsspuren sorgen. Viele Menschen scheuen sich jedoch davor, ihre Lederjacken oder -schuhe mit Pflegemitteln zu reinigen. Dabei gibt es für jeden Ledertyp die passende Lederpflege, die Sie unbesorgt anwenden können. Mit geeigneten Lederpflege-Produkten können Sie Ihre Lieblingsstücke gründlich reinigen, ohne dabei die Fasern des Materials anzugreifen oder zu beschädigen. Pflegemittel, die ätherische Öle und UV-Filter enthalten, schützen das Material zusätzlich vor äußeren Einflüssen und verlängern die Lebensdauer Ihrer Lederprodukte.

 


 

Die verschiedenen Lederpflegemittel im Überblick
 

Pflegecremes für Lederprodukte haben eine rückfettende Wirkung und werden mit einem weichen Tuch aufgetragen. Die enthaltenen UV-Filter schützen das Leder außerdem davor, auszubleichen. Je nach Produkt sind auch Antioxidantien in Lederpflegecremes enthalten, die der natürlichen Alterung des Materials entgegenwirken und eine gründliche Lederpflege ideal ergänzen.

Pflegemilch besteht aus Wasser und Fetten oder Ölen, die in Form einer dünnflüssigen Emulsion ebenfalls mit einem weichen Tuch auf das Material aufgetragen und eingearbeitet werden. Genau wie Pflegecremes wirkt auch Pflegemilch rückfettend und schützt das Leder vor dem Verfall. Auf Grund ihrer flüssigen Struktur dringt Pflegemilch jedoch tiefer in die Lederfasern ein als Pflegecremes, die zusätzliche Stabilisatoren enthalten.

Lederöl besteht neben verschiedenen Ölen meist aus Wachs, Konservierungs- und Duftstoffen. Durch seine flüssige Beschaffenheit dringt Lederöl tief in die Fasern ein und wirkt rückfettend. Besonders altes, ausgetrocknetes Leder wird so wieder geschmeidig und erhält einen frischen Glanz. Allerdings sollte Lederöl nur für gedeckte Leder verwendet werden. Offenporiges Rau- oder Anilinleder verträgt die Reinigung mit Lederöl hingegen nicht. Woran Sie den Unterschied erkennen können, lesen Sie im Abschnitt "Naturmaterial Leder: Die verschiedenen Lederarten".


 

Lederfett wird auf Basis von Vaseline oder tierischen Fetten hergestellt und findet vor allem im Bereich der Lederpflege für Schuhe Verwendung. Es wirkt äußerst rückfettend und sollte deshalb sparsam eingesetzt werden. Da es zudem auch über wasserabweisende Eigenschaften verfügt, eignet es sich ideal für die Reinigung von Outdoor- oder Arbeitsschuhen, die aus gedecktem Glattleder bestehen. Auf offenporigem Rau- oder Anilinleder hinterlässt Lederfett Flecken und Rückstände, die nur sehr schwer zu entfernen sind.

Leder-Balsam wird auf Basis von Harzen oder Wachsen hergestellt und dient vorrangig der Imprägnierung von Lederprodukten aus gedecktem Glattleder. Der Balsam wirkt stark wasser- und schmutzabweisend und ist somit besonders für Außenleder geeignet. Auf Grund der porenschließenden Eigenschaften und der Rückpolierbarkeit von Harzen und Bienenwachs eignet sich Lederbalsam jedoch weniger für die Reinigung von Fahrzeugtextilien oder Möbeln.

Schuhcreme wird vorrangig für die Reinigung von Schuhen aus Glattleder verwendet und dient besonders der Imprägnierung der Lederschuhe. Durch die Anwendung der Creme legt sich ein stabiler und dennoch elastischer Film auf das Deckleder, der den Schuh gegen äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, Trockenheit oder Reibung schützt. Beim Auftragen der Schuhcreme gilt jedoch: Weniger ist mehr. Tragen Sie die Creme zu großzügig auf, behindert sie die Atmungsaktivität des Leders und schadet den Fasern.

Schuhwichse gilt als der Vorläufer von Schuhcreme und weist entweder eine fettige, seifige oder wässrige Beschaffenheit auf. Der Begriffsursprung ist wahrscheinlich auf das Einwachsen von Lederschuhen zurückzuführen. Fettige Schuhwichse besteht neben Fett, Harz und Ruß zu großen Teilen aus Wachs und wirkt somit besonders pflegend.

Sattelseife ist eine alkalische Seife, die sowohl in flüssiger als auch in fester Form verwendet werden kann. Sie diente lange Zeit vor allem zur Reinigung von Sätteln oder Riemen, wird heutzutage aber kaum noch für die Lederpflege genutzt. Hausmittel wie Vaseline, fetthaltige Feuchtigkeitscreme oder Kokosöl eignen sich ebenfalls für die schonende Lederpflege. Die Mittel ziehen tief in die Poren ein und sorgen dafür, dass das Leder schön geschmeidig bleibt. Zudem wirkt besonders Kokosöl rückfettend und hinterlässt eine feine Schutzschicht auf der Materialoberfläche, die vor Feuchtigkeit oder UV-Einstrahlung schützt.

 

Wie werden Lederpflegemittel aufgetragen?

 



Um die verschiedenen Lederpflegemittel aufzutragen und einzuarbeiten, verwenden Sie am besten spezielle Bürsten, Tücher oder Reinigungsgummis. Allerdings eignet sich nicht jede Bürste oder jedes Tuch gleichermaßen für die Lederpflege. Um die Fasern des Naturmaterials also nicht zu beschädigen, verfügen die Bürsten und Tücher über unterschiedliche Eigenschaften, die genau auf die jeweilige Lederart abgestimmt sind.

Schmutzbürsten

SchmutzbuerstenMit den festen Borsten von Schmutzbürsten können Sie groberen Schmutz spielend leicht entfernen. Die Bürsten bestehen meist aus Schweineborsten oder aus Naturfasern, die aus den Blättern der Agave gefertigt werden. Die Borsten von Schmutzbürsten aus Kunstfasern haben hingegen schärfere Kanten, die für weiche Oberleder nicht geeignet sind. 






 

Auftragsbürsten

AuftragsbuerstenMit den weichen Borsten von Auftragsbürsten können Sie pflegende Schuhcreme auf Ihre Lederschuhe auftragen und gelangen auch an nur schwer zugängliche Bereiche. Die Bürsten gibt es mit Stiel oder in Form einer Tiegelbürste, die in unterschiedlichen Größen erhältlich ist. Unsere Empfehlung: Benutzen Sie für die verschiedenen Lederfarben unterschiedliche Bürsten – so vermeiden Sie, dass sich die Farbtöne vermischen und beim Auftragen unschöne Verfärbungen entstehen. Nach der Nutzung der Bürsten können Sie die verklebten Borsten problemlos mit einer milden Seifenlauge reinigen.



Polierbürsten
 

PolierbuerstenPolierbürsten haben sehr weiche, aus Rosshaar gefertigte Borsten, die auf der Lederoberfläche für einen schönen Glanz sorgen. Durch die Reibung der Borsten auf der Oberfläche des Materials und die dadurch entstehende Wärme schmelzen die Wachse in der Schuhcreme und sorgen für eine wunderbar glatte Oberflächenstruktur. Auch für das Polieren Ihrer Lederprodukte empfiehlt es sich, Polierbürsten mit Borsten in unterschiedlichen Farbabstufungen zu verwenden.




Bürsten für die Pflege von Rauleder
 

Mit speziellen Messingbürsten gelingt es Ihnen, die Oberfläche von Verloursleder schonend aufzurauen und somit nachhaltig zu reinigen. Bürsten aus Gummi, Kautschuk oder Wildschweinborsten eignen sich hingegen ideal für die Reinigung von etwas empfindlicherem Nappaleder.





Reinigungsgummis
 

ReinigungsgummisReinigungsgummis gibt es sowohl für Glatt- als auch für Rauleder. Mit den handlichen Gummis können Sie Flecken gut "ausradieren", sollten aber darauf achten, das Leder dabei nicht allzu sehr zu strapazieren. Im Anschluss an die Reinigung empfiehlt es sich, das Leder mit einer Pflegecreme zu behandeln oder zu imprägnieren.







Reinigungstücher
 

ReinigungstuecherUm leichte Verschmutzungen von Ihren Lederprodukten zu entfernen, können Sie unbesorgt zu einem feuchten Tuch greifen. Allerdings sollten Sie die Nutzung von Mikrofasertüchern vermeiden, da diese die Oberflächenstruktur des Leders angreifen und beschädigen können. Für das Auftragen von Schuhcreme oder zum Polieren können Sie weiche Baumwolltücher verwenden. Und auch spezielle Polierhandschuhe aus Lammfell eignen sich ideal für die Lederpflege.

 

 




Do's und Dont´s der Lederpflege

 

Do's: 

  • Regelmäßige Reinigung und Pflege: So wird das Leder mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und geschmeidig gehalten.
  • Spezielle Lederpflege verwenden: So wird die Atmungsaktivität des Leders unterstützt.
  • Imprägnieren der Lederprodukte: So wird das Leder vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit oder Sonneneinstrahlung geschützt.  
Dont´s:
 
  • Die Nutzung von Haushaltsfetten wie Olivenöl vermeiden: Die Poren verstopfen und die Atmungsaktivität des Leders wird eingeschränkt.
  • Pflegemittel nicht zu stark einreiben: Sanft in die Fasern einarbeiten, um Risse oder Abreibungen zu vermeiden.
  • Direkte Sonneinstrahlung vermeiden: Lederprodukte trocknen oder bleichen sonst aus. Lederpflegemittel mit UV-Schutz schaffen Abhilfe. 


 

Naturmaterial Leder: Die verschiedenen Lederarten
 

Leder ist ein überaus geschmeidiges und vielseitig einsetzbares Naturmaterial. Verschiedene Lederarten finden Verwendung für die Fertigung von Kleidung, Schuhen und Möbeln sowie auch für die Nutzung im Fahrzeugbereich und gelten als besonders hochwertig und langlebig. Dabei ist Leder jedoch nicht gleich Leder. Die gängigen Lederarten unterscheiden sich nach Tierart, Gerbart, der Oberflächenstruktur und ihrer Beschaffenheit voneinander. Das macht es umso wichtiger, geeignete Pflegemittel zu verwenden, um so die Qualität und die Langlebigkeit des Leders zu erhalten. 


 

Gedecktes Glattleder

Gedecktes Glattleder wird auch als zugerichtetes Glattleder bezeichnet und verfügt über eine wasserabweisende Farb- und Schutzschicht auf der Oberfläche, die zu der Langlebigkeit des Glattleders beiträgt. Um das Leder strapazierfähiger und zugleich unempfindlicher zu machen, wird die mit Anilinfarben vorgefärbte Lederoberfläche mit einer deckenden Farbschicht bestrichen. Diese basiert auf Pigmenten und Bindemitteln. Anschließend wird die Lederoberfläche mit einem "Top Coat", also einer Schicht Klarlack, versiegelt. So können Flecken relativ problemlos entfernt werden und das Glattleder weist nur eine geringe Anfälligkeit für Verschmutzungen auf.


 

Die Pflege von Glattleder

Für die Lederpflege von Glattleder sollten Sie Staub oder leichte Verschmutzungen regelmäßig mit einem Tuch oder einer Schmutzbürste bearbeiten. Verkrusteter Schmutz kann mit einem feuchten Lappen vorsichtig entfernt werden. Für hartnäckige Flecken eignen sich Reinigungsgummis. Achten Sie jedoch darauf, das Leder nicht überzustrapazieren und die Fasern nicht zu beschädigen. Im Anschluss können Sie mit einer Pflegecreme oder einer Pflegemilch arbeiten und Produkte aus Glattleder mit flüssigen Sprays gründlich imprägnieren. 


 

Anilin- und Semianilinleder

Anilinleder ist sehr offenporig und äußerst empfindlich. Es verfügt über so gut wie keinen Oberflächenschutz und sollte sehr gründlich und vorsichtig behandelt und gereinigt werden. Die Hautporen von Anilinleder sind gut sichtbar und weisen eine hohe Atmungsaktivität auf, was zu einer sehr weichen und wachsigen Oberflächenstruktur beiträgt. Semianilinleder hingegen ist leicht pigmentiert, was bewirkt, dass es unempfindlicher gegen Verschmutzungen ist und sich angenehm und weich greift.


 

 

Die Pflege von Anilin- und Semianilinleder

Durch seine unversiegelten Poren ist Anilinleder sehr empfindlich und sollte dementsprechend sorgfältig gepflegt werden. Mit Pflegecremes können Sie das weiche Glattleder ideal reinigen und zugleich für eine geschmeidige und glatte Oberfläche sorgen. Eine zusätzliche Imprägnierung unterstützt außerdem die Atmungsaktivität des Leders und schützt das empfindliche Naturmaterial vor Umwelteinflüssen wie Sonneneinstrahlung oder Feuchtigkeit. Um Semianilinleder zu pflegen, verwenden Sie am besten ein weiches, angefeuchtetes Tuch und arbeiten die Pflegecreme oder -milch gründlich in die Fasern ein. Achten Sie jedoch darauf, die Pflegeprodukte maßvoll einzusetzen und sanft einzutupfen. 


 

Rauleder
 

Rauleder ist ein geschliffenes und offenporiges Glattleder, dass sich besonders durch seine samtige Oberfläche auszeichnet. Je nach Verarbeitung wird es auch als Wild-, Nubuk- oder Veloursleder bezeichnet. Rauleder verfügt oftmals über eine sehr interessante Struktur und fasst sich angenehm weich und warm an. Unter der Bezeichnung Wildleder wird jegliches Leder geführt, welches über eine aufgeraute Oberfläche verfügt. Wildleder wird hauptsächlich für die Fertigung von Kleidung, Schuhen und Taschen verwendet. Nubukleder hingegen ist auf der glatten Narbenseite angeschliffenes Leder mit einer samtartigen Oberfläche. Hauptsächlich werden Lederprodukt aus Rinds- oder Kalbsleder als Nubukleder bezeichnet. Im Gegensatz zu samtigem Nubukleder ist die Oberflächenstruktur von Veloursleder aufgerauter und sehr offenporig. Die starke Atmungsaktivität von Veloursleder trägt außerdem verstärkt dazu bei, die Schweißproduktion zu regulieren – eine praktische Materialeigenschaft, die vor allem in der Fertigung von Schuhen von großem Vorteil ist. 


 

Die Pflege von Rauleder

Mit einer Schmutzbürste können Sie grobe Verschmutzungen von Produkten aus Rauleder gründlich entfernen. Bürsten Sie dabei immer in eine Richtung, um das Leder nicht übermäßig zu strapazieren. Gegen besonders hartnäckige Flecken eignen sich auch für die Reinigung von Rauleder praktische Reinigungsgummis. Für die regelmäßige Pflege können Sie zu einer Pflegemilch greifen und diese mit einem weichen Tuch oder einer sehr weichen Bürste vorsichtig einarbeiten. Wichtig: Bürsten Sie die feinen Fasern des Rauleders stets sehr behutsam auf, damit die Oberfläche sich nach der Reinigung schnell regeneriert. Das regelmäßige Imprägnieren pflegt das Leder zusätzlich und dient als praktische Schutzschicht, sodass Nässe und Schmutz einfach abperlen. 


 

Kunstleder
 

Kunstleder ist der Überbegriff für Materialien, die wie Leder aussehen, aber nicht natürlichen Ursprungs sind. Die Oberfläche von Kunstleder gleicht der Struktur von Echtleder oftmals sehr genau und wird aus einem Subtitutionsmaterial hergestellt. Im Gegensatz zu Echtlederprodukten verfügt Kunstleder jedoch nicht über Materialeigenschaften wie Wasserdampfdurchlässigkeit oder Atmungsaktivität. Für die Nutzung im Außenbereich, besonders im oder am Wasser, eignet sich Kunstleder hingegen besser als Echtleder. So sind Außenpolster aus Kunstleder deshalb eine beliebte Alternative für die Ausstattung von Motorrädern oder Booten. 


 

Die Pflege von Kunstleder

Um Staub oder leichte Verschmutzungen von Produkten aus Kunstleder zu entfernen, können Sie mit weichen Mikrofasertüchern arbeiten. Mit einem sanften Reinigungsschaum, erhältlich in der Haushaltsabteilung in Drogerie- oder Supermärkten, können Sie großflächigen oder hartnäckigen Schmutz bearbeiten. Sie sollten jedoch darauf achten, zu Mitteln zu greifen, die keinen Alkohol oder Fett enthalten. Kunstleder gleicht Echtleder optisch zwar oftmals stark, anders als das Naturmaterial verträgt Kunstleder die Pflege mit Fett jedoch nicht. Und auch Scheuermilch schadet dem künstlichen Leder und hinterlässt Kratzer oder Abriebspuren. Stattdessen sollten Sie zu einem sanften Reiniger greifen und diesen mit einem feuchten Lappen in kreisenden Bewegungen in das Material einarbeiten. 



 

Jacken, Schuhe und Taschen - die richtige Lederpflege für Ihre Lieblingsteile von WENZ


 

Im Online-Shop von WENZ finden Sie eine große Auswahl an Produkten, die aus hochwertigem Leder gefertigt und in verschiedenen Farben und Designs erhältlich sind. Damit Sie möglichst lange etwas von Ihren Lieblingsteilen haben, können Sie mit der richtigen Lederpflege zur Haltbarkeit und Langlebigkeit Ihrer Lederjacken, Taschen und Schuhe beitragen. Denn so wie die verschiedenen Lederarten mit unterschiedlichen Pflegemitteln gereinigt und gepflegt werden sollten, gibt es auch bei der Lederpflege für Jacken, Taschen und Schuhe einige Anwendungshinweise zu beachten. 


 

Lederjacken reinigen und pflegen
 

Eine hochwertige Lederjacke ist für viele Menschen ein unverzichtbares Basicteil im Kleiderschrank. Kein Wunder, lassen sich Lederjacken wunderbar vielseitig kombinieren und verleihen sportlichen oder elegant-legeren Looks eine lässige Note. Damit Feuchtigkeit, Hitze, Schmutz und Staub den modischen Allroundtalenten möglichst wenig Schaden zufügen, sollten Sie Ihre Lederjacken alle sechs bis zwölf Monate gründlich reinigen und pflegen.




 

So pflegen Sie Ihre Lederjacke aus Glattleder 

Damit Ihre Lederjacke weich und geschmeidig bleibt, sollten Sie sie mit einer speziellen Lederpflege reinigen, die eine rückfettende Wirkung hat. Hausmittel wie Wasser und Seife sind nicht zu empfehlen, da sie dem Naturmaterial Fette entziehen und es steif und spröde machen. Mit einem feuchten Tuch können Sie Pflegecremes schonend einarbeiten und mit einer anschließenden Imprägnierung den pflegenden Effekt verstärken. 


 

So pflegen Sie Ihre Lederjacke aus Veloursleder

Die aufgeraute Oberfläche von Veloursleder ist meist etwas empfindlicher als Glattleder und sollte besonders vorsichtig behandelt werden. Eingetrocknete Flecken können Sie sanft mit einem Reinigungsgummi entfernen. Flüssigkeiten oder großflächigere Verschmutzungen behandeln Sie am besten mit einem sanften Reinigungsschaum. Pflegecremes eignen sich für die Reinigung von Velourslederjacken hingegen nicht. 


 

Lederschuhe reinigen und pflegen 


 

LederschuheOb legeres Alltagsoutfit oder schicker Abendlook – Lederschuhe runden stilvolle Kombinationen stets geschmackvoll ab und sind modische Begleiter, auf die Sie sich jederzeit verlassen können. Mit der richtigen Pflege und Aufbewahrung erweisen sich hochwertige Lederschuhe als gute Investition in Ihre Fußgesundheit und lassen sich noch dazu vielseitig kombinieren. 





 

So pflegen Sie Ihre Schuhe aus Glattleder

Pigmentiertes Glattleder ist oftmals weniger fleckenempfindlich und damit pflegeleichter als Veloursleder. Und doch benötigen auch Ihre Schuhe aus Glattleder regelmäßige Pflege. Mit einer Schmutzbürste können Sie Schmutz und Staub spielend leicht entfernen. Ein feuchter Lappen kommt hingegen bei gröberen oder verkrusteten Verschmutzungen zum Einsatz. Mit einer speziellen Pflegecreme können Sie das Glattleder umfassend reinigen und schonend pflegen. Den Abschluss der Lederpflege bildet schließlich die Imprägnierung, die Sie regelmäßig auffrischen sollten. 


 

So pflegen Sie Ihre Schuhe aus Veloursleder

Veloursleder ist sehr offenporig und geschmeidig. Schmutz und Feuchtigkeit können relativ leicht in das Material eindringen und sollten deshalb nach jedem Tragen mit einer Schmutzbürste ausgebürstet werden. Im Gegensatz zu der Lederpflege für Glattleder sollten Sie für die Reinigung von Rauleder keine Pflegecremes oder Lederfett verwenden. Nutzen Sie stattdessen einen milden Reinigungsschaum und arbeiten Sie diesen mit einer weichen Bürste in das Material ein. Auch hier gilt: Eine regelmäßige Imprägnierung unterstützt die Lederpflege und trägt zur Haltbarkeit Ihrer Lederschuhe bei.


 

Ledertaschen reinigen und pflegen

LedertaschenTaschen und Shopper aus Leder sind beliebte Accessoires, mit denen Sie Ihre Outfits gekonnt abrunden können und die Ihnen zugleich ausreichend Stauraum für Ihre täglichen Begleiter wie Portemonnaie, Handy und Co. bieten. Durch das Abstellen auf dem Boden, das Aufhängen an Garderoben und den direkten Kontakt mit Ihrer Kleidung sind Ledertaschen häufig stark beansprucht. Umso wichtiger ist es, sie bestmöglich zu pflegen und so Gebrauchsspuren oder Abreibungen zu vermeiden. 






So pflegen Sie Ihre Taschen aus Glattleder

Damit das Leder Ihrer Tasche möglichst lange schön geschmeidig bleibt, können Sie es mit einer speziellen Pflegecreme, die zusätzlich UV-Filter beinhaltet, bearbeiten. Und auch eine milde Pflegemilch trägt dazu bei, Glattleder schonend zu reinigen und vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung zu schützen. Damit Sie das Leder nicht überstrapazieren, sollten Sie die Pflegemittel immer nur maßvoll einsetzen und in kreisenden Bewegungen sanft in das Material einarbeiten. 

So pflegen Sie Ihre Taschen aus Rauleder

Taschen aus Wild-, Rau- und Nubukleder sind besonders empfindlich und sollten nur schonend gereinigt werden. Spezielle Pflegesprays für Rauleder können Sie mit einer weichen Bürste anwenden und glatte Stellen mit einer Wildlederbürste wieder etwas aufrauen. Kleine Flecken oder Verschmutzungen sollten Sie jedoch niemals mit Seife und Wasser entfernen, sondern stattdessen zu einem Reinigungsgummi greifen. Um die Lederpflege zu versiegeln, können Sie Ihre Veloursledertasche zusätzlich mit einem Imprägnierspray bearbeiten. 


 

Mit der richtigen Lederpflege stellen Sie sicher, dass Ihnen Ihre Lieblingsteile aus dem WENZ Online-Shop lange Freude bereiten. Wir empfehlen Ihnen, Lederbekleidung, Schuhe und Taschen alle sechs bis zwölf Monate gründlich zu reinigen und somit die Geschmeidigkeit und den Glanz des Naturmaterials zu erhalten. Neben einer großen Auswahl an Lederprodukten führen wir auch geeignete Pflegemittel in vielen unterschiedlichen Farben. So können Sie sich beim Kauf einer Lederjacke oder eines Velourlederschuhs mit den passenden Pflegeprodukten ausstatten und sind bestens auf kleine oder große Flecken-Unfälle vorbereitet.




Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren Lieblingsteilen aus Leder von WENZ!