Kleiderschrank ausmisten leicht gemacht – so einfach geht es

Der Sommer steht bevor und Du hast nichts zum Anziehen? Das könnte daran liegen, dass Du zu viele Klamotten im Kleiderschrank hängen und den Blick für das Wesentliche verloren hast. Klingt paradox? Ist es aber nicht. Wenn Du eine Menge Kleidung besitzt und Dir hiervon vieles nicht mehr gefällt oder passt, entsteht jeden Tag Frust vor dem Kleiderschrank. Wir helfen Dir, indem wir Dir verschiedene Methoden zeigen, mit denen Du wieder Ordnung in Deinen Kleiderschrank bringst und ungeliebte, schlecht sitzende und löchrige Kleidung einfach aussortieren kannst. Am Ende fühlst Du Dich befreit, hast Platz für Neues geschaffen – und wie von Zauberhand sind alle ungenutzten Tops, Hosen oder Schuhe verschwunden.

Keine Zeit den gesamten Artikel zu lesen? Dann haben wir direkt zu Beginn fünf Aufräumtipps für Dich, um deinen Kleiderschrank nachhaltig auszumisten:

  1. Betrachte jedes Kleidungsstück einzeln und sortiere alles aus, was Dich nicht glücklich macht oder Du im letzten Jahr nicht mehr getragen hast
  2. Wenn Du um das Geld trauerst, verkaufe die Kleidungsstücke z.B. bei Kleiderkreisel oder auf Flohmärken in deiner Nähe
  3. Kaufe ab sofort ganz bewusst ein und nur noch Kleidung, die Dir zu 100% gefällt und die Du direkt mit anderen Kleidungsstücken aus Deinem Schrank kombinieren kannst
  4. Trennkörbe & Kisten helfen beim übersichtlichen Verstauen der restlichen Kleidung im Schrank und in Schubladen
  5. Mach Fotos von dem Idealzustand und hänge sie in Deinen Kleiderschrank – so wirst Du direkt immer alles ordentlich verstauen

Ordnung schaffen im Kleiderschrank – aber wie?

Tummeln sich bei Dir Kleidungsstücke im Schrank, die Du seit Jahren nicht anziehst, womöglich noch nie angezogen hast und die noch das Preisschild besitzen? Dann gehörst Du auch zu den 15,4 %, die laut Statistik regelmäßig oder teilweise das Gefühl haben, einen Fehlkauf getätigt zu haben. Schrankleichen führen allerdings häufig dazu, dass wir den Blick für das Wesentliche verlieren und das Gefühl haben, wir hätten nichts zum Anziehen. Daher wird es höchste Zeit auszumisten und Ordnung zu schaffen! Ob Du dabei lieber zeitsparend vorgehst, radikal ausmistest oder Dich Schritt für Schritt vorarbeitest, ist Dir überlassen. Damit Du aber direkt siehst, welche Aufräummethode die passende für Dich ist, findest Du nachfolgend eine Matrix, die die gängigen Aufräummethoden miteinander vergleicht. Welche Vorgehensweise sagt Dir am meisten zu: die KonMari-, die 3-Kisten- oder doch besser die 5-S- beziehungsweise 5-A-Methode? Wenn Du jetzt denkst, dass Du einfach fromm-fröhlich-frei aufräumen kannst: nur zu. Allerdings haben die meisten von uns nie gelernt richtig Ordnung zu halten, weswegen unstrukturierte Aufräum- und Ausmist-Aktionen auf der Tagesordnung stehen, aber leider nicht nachhaltig sind. Deshalb informiere Dich jetzt, wie Du am besten nachhaltig Ordnung schaffst.

Aufräummethoden im Vergleich – eine Matrix

Methode/
Vergleichskriterium
Logo KonMari Methode Logo 3-Kisten Methode Logo 5-S-Methode
Icon Zentrale Fragestellung

Zentrale Fragestellung

  • „Machst Du mich glücklich?“
  • „Brauche ich Dich?“
  • „Wann habe ich Dich zum letzten Mal getragen?“
  • „Kann ich Dich noch anziehen? Passt Du mir noch?“
„Finde ich alles, was ich benötige auf Anhieb?“
Icon Grundgedanke

Grundgedanke

Nur das, was mich wirklich glücklich macht, bleibt Raum für Neues schaffen Kontinuierliche Verbesserung & Optimierung
Icon Geeigneter Personenkreis

Geeigneter Personenkreis

  • Buddhisten
  • Minimalisten
  • Jeder, der offen für Neues ist
Für jeden, da es unkompliziert ist & schnell Platz schafft. Für jeden, der dauerhaft Ordnung schaffen möchte & bei dem Ausmisten nicht im Fokus steht.
Icon Vorgehen

Vorgehen

Radikal & Strukturiert Schnell & Spontan Stetig & Strukturiert
Icon Zeitfaktor

Zeitfaktor

Aufwendig, da man nach Kategorien und nicht Räumen sortiert, sowie jedes Kleidungsstück anfassen muss. Sehr schnell, da man sofort starten kann & direkt ausmistet. Da man täglich aufräumt, hört die Methode nie auf.
Icon USP

USP

Man besitzt nur noch wenige, dafür geliebte Kleidungsstücke. Kleidung wird weitergereicht (verkaufen, Freunde, soziale Einrichtungen). Fotos erinnern an den Optimal-Zustand.
Icon Vorteile

Vorteile

  • Sinn für das Wesentliche wird geschärft: Man braucht nicht viel Kleidung.
  • Strukturiertes Vorgehen
  • Methode funktioniert sofort, keine Planung nötig.
  • Erfolge sind sofort sichtbar.
  • Putzen, Aufräumen & Aussortieren in einem.
  • Die Methode schafft eine dauerhafte Ordnung.
Icon Nachteile

Nachteile

  • Radikales Aussortieren ist nicht jedermanns Sache.
  • Kleidung soll wegeschmissen werden, daher nicht nachhaltig.
  • Es gibt Dinge, die nicht glücklich machen, die man aber dennoch braucht (z.B. Socken).
  • Keine Struktur im Prozess, man weiß nicht, wo man anfangen soll.
  • „Brauchbar-Kiste“ verleitet dazu weiterhin Überflüssiges zu behalten.
  • Vierte Kiste („Vielleicht-Kiste“) fehlt für Kleidung, über die man noch einmal nachdenken möchte.
  • Erfordert hohe Selbstdisziplin, sonst sieht es aus wie vorher.
  • Dauerhafte Anwendung ist zeitaufwendig.
  • Kein riesiger Ausmist-Effekt zu erkennen.
  • Spontanität geht verloren, spontanes umstrukturieren ist zeitaufwendig, da alles mit Bildern dokumentiert wird.
Icon Erfolg

Erfolg

  • Hoch
  • Da man eine starke Veränderung sieht. Kleidung wird oftmals mehr als halbiert.
  • Mittelmäßig
  • Da oftmals viel Kleidung in der „Brauchbar-Kiste“ landet.
  • Langfristig hoch
  • Da die Methode auf eine dauerhafte Veränderung setzt.
Icon Aufwand

Aufwand

Großer Aufwand Geringer Aufwand Immer wiederkehrender Aufwand
Icon Ursprung/Herkunft

Ursprung / Herkunft

Japanerin Marie Kondo / Buddhismus Rita Pohle / Feng Shui Japanisches Produktionssystem (ursprünglich für Arbeitsprozess-Optimierung gedacht)
Icon Motivation

Motivation

Mittel, da es zeitaufwendig ist, man aber drastische Veränderungen sieht. Hoch, da man sofort Veränderungen sieht und es schnell geht. Gering, da man täglich aufräumen muss und Ziele erst langfristig sieht.
Icon Nachhaltige Entsorgung

Nachhaltige Entsorgung

Nein, da Klamotten restlos weggeschmissen werden sollen. Ja, Klamotten können an Freunde oder soziale Einrichtungen verschenkt werden. Da der Fokus auf Ordnung und nicht auf Ausmisten liegt, gibt es hierzu nichts.
Icon Effekt/Ergebnis

Effekt / Ergebnis

Langfristiges Ordnungsprinzip, das theoretisch dazu führt, dass man nie wieder aufräumen muss, da alles einen festen Platz hat. Zudem verschwindet jegliche überflüssige Kleidung aus der Wohnung. Für die Mehrheit völlig ausreichend, da man Ordnung schafft & diese jährlich wiederholt. Langfristig muss man nicht mehr groß aufräumen, allerdings erfordert es hohe Selbstdisziplin (sonst nur kurzzeitiger Effekt).
Icon Kosten

Kosten

Keine (außer man kauft sich das Buch) Ggf. geringe Kosten, wenn man sich Kisten / Müllsäcke kaufen muss Keine (außer man benötigt Körbe / Einsätze für den Schrank)
Icon Wiederholbarkeit

Wiederholbarkeit

Nach Belieben: da man weniger besitzt, geht das erneute Aussortieren deutlich schneller. Ja, nach einem (halben) Jahr, wenn man die „Brauchbar-Kiste“ endgültig wegwirft. Die Methode ist so ausgelegt, dass sie sich stetig wiederholt. Aufwand wird insofern geringer, als dass man sich keine neue Anordnung mehr überlegen muss.
Icon Wohlbefinden

Wohlbefinden

Steigt, da man nur noch das Wichtigste besitzt & Ballast abwirft. Steigt, da es schnell geht & man sich gut fühlt. Steigt, wenn man Prozess verinnerlicht hat / danach lebt & das tägliche Aufräumen nicht als nervig empfindet, sondern als befreiend.
Icon WG-/Partnertauglichkeit

WG- / Partnertauglichkeit

Ja, wenn alle Beteiligten tolerant sind. Ansonsten kann die minimalistische Denkweise zu Problemen führen. Ja Ja
Icon Auswirkung auf Shopping Verhalten

Auswirkung auf Shopping Verhalten

Die minimalistische Denkweise führt zu bewusstem Shopping: es wird nur noch Kleidung gekauft, die zu 100% benötigt wird. Spontankäufe fallen komplett weg. Keine Keine
Icon Verbesserungsvorschlag

Verbesserungsvorschlag

  • Kleidung nicht wegwerfen, sondern spenden / verschenken.
  • Faltmethode an den Kleiderschrank anpassen.
  • Man muss nicht mit seiner Kleidung sprechen, allerdings sollte man sich wirklich fragen, ob sie einen noch glücklich macht.
Direkt eine vierte „Vielleicht-Kiste“ benutzen. Säubern erfolgt vor dem Systematisieren.
Icon Anwendbarkeit außerhalb des Schrankes

Anwendbarkeit außerhalb des Schrankes

Ja, die Methode ist theoretisch für die gesamte Wohnung ausgelegt. Ja, lässt sich auf die gesamte Wohnung anwenden. Ja, vor allem für den Schreibtisch / im Büro.
Icon Fazit

Fazit

In Ansätzen sehr gute Methode, die erfolgsversprechend ist. Allerdings schwer diese zu 100% durchzuführen, insbesondere wenn man nicht minimalistisch leben möchte. Schnell & nebenbei anwendbar, so dass es sich sehr gut in den Alltag integrieren lässt. Erfordert allerdings regelmäßige Wiederholungen. Wenn man sich darauf einlässt, führt die Methode zu mehr Ordnung im Alltag. Aussortieren steht hierbei nicht im Fokus.

Logo KonMari-MethodeKleiderschrank aufräumen mit der KonMari-Methode

Was macht Dich wirklich glücklich? Welche Gegenstände und Kleidung benötigst Du, um Dich ausgeglichen und fröhlich zu fühlen? Genau diese Fragen stellt Dir Marie Kondo in Ihrem Bestseller „Magic Cleaning“ und spätestens seitdem sie von der „Times“ zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt gekürt wurde, ist die Aufräumexpertin in aller Munde. Denn anstatt wöchentlich unnötige Zeit mit Aufräumen zu verschwenden und sich schlecht zu fühlen, wenn die Wohnung und der Kleiderschrank wieder einmal völlig chaotisch aussehen, rät die Aufräumexpertin, sich von unnötigem Ballast zu befreien. Ihr Trick? Entsorge alles, was Dir keine Freude bereitet. Leichter gesagt als getan, denn das bedeutet, dass wirklich sehr viel in Müllsäcken landet und aus Deiner Wohnung verschwindet!

Sortiere der Reihe nach aus:
  • Oberteile
  • Hosen/Röcke
  • Kleider
  • Unterwäsche/Socken
  • Jacken/Mäntel
  • Sportbekleidung
  • Taschen/Rucksäcke
  • Gürtel/Mützen/Hüte
  • Schmuck/Uhren
  • Schuhe

Aber alles der Reihe nach – das ist übrigens ein sehr gutes Stichwort, denn man soll beim Ausmisten mit den Dingen anfangen, die einem am wenigsten bedeuten. Übertragen auf den Kleiderschrank bedeutet das, dass Du nicht mit den Klamotten beginnen sollst, zu denen Du eine besonders enge Bindung hast, sondern mit der Kleidung anfängst, zu der Du neutral stehst. Beispielsweise gehört das Kleid von Deiner besten Freundin zu den Dingen, die Du erst gegen Ende der Ausmist-Aktion anfasst. Marie Kondo schlägt die Reihenfolge in der nebenstehenden Infobox vor. Wir finden aber, dass es egal ist, mit welcher Kleidung Du loslegst. Viel wichtiger ist, dass Du Dir bewusst Zeit nimmst und Dich keiner beim Aufräumen stört, Dich ablenkt oder gar versucht, Dich zu beeinflussen.

Zuallererst sammelst Du jegliche Kleidung in Deiner Wohnung zusammen, egal ob es sich dabei um alte Sachen im Keller, bequeme Hauskleidung, Dein absolutes Lieblingstop oder zweckbezogene Klamotten, wie Socken oder Regenjacken handelt. Nachdem Du alles auf einen Haufen geworfen hast und wahrscheinlich zum ersten Mal realisierst, wie viel Du eigentlich besitzt, wählst Du Dir eine Kategorie aus z.B. Oberteile. Anschließend sortierst Du alle Oberteile auf einen Haufen und nimmst jedes in die Hand und fragst Dich: „Machst Du mich glücklich? Brauche ich Dich?“. Nur wenn Du beide Fragen mit „ja“ beantworten kannst, bleibt das Oberteil in Deinem Kleiderschrank. Jegliche Kleidung, zu der Du keine Bindung verspürst, die Du kaum trägst oder die ggf. schon kleine Löcher hat, wandert bedingungslos in die Mülltüte.

Am Anfang wirst Du Dir vielleicht ein wenig albern vorkommen und es wird Dir wahrscheinlich schwer fallen, wirklich radikal auszusortieren. Aber sobald Du den ersten Kleidersack voll hast, wirst Du ein Glücksgefühl verspüren. Du befreist Dich von unnötigem Ballast, wirst demnächst den Blick für das Wesentliche nicht mehr verlieren und nur noch Deine Lieblingskleidung tragen. Und seien wir mal ehrlich zu uns selbst: Wie viele Sachen aus Deinem Kleiderschrank hast Du schon seit Ewigkeiten nicht mehr getragen, weil Du die Farben nicht mehr magst, Dich zu dick oder dünn fühlst oder Dein Kleidungsstil sich geändert hast? Und jetzt stelle Dir einmal vor: Zukünftig öffnest Du Deinen Schrank und siehst nur noch Deine absoluten Lieblingsteile, die Du im Endeffekt ohnehin jeden Tag getragen hast – das ist ein super Gefühl, oder nicht? Du wirst nie wieder sagen „Ich habe nichts zum Anziehen“, obwohl Dein Schrank gefüllt ist, denn alles was sich jetzt noch dort befindet, liebst Du und verbindest es mit positiven Gefühlen. Gibt es Ausnahmen bei beispielsweise teurer Kleidung? Nein, da man sich sonst in Ausnahmen verstricken würde, das Geld sowieso bereits ausgegeben wurde und somit auch verschwunden ist. Ebenso müssen auch die alten Sachen weichen, die man noch jahrelang als „Wohlfühlklamotten“ für die eigenen vier Wände behalten hat. Falls Du Dich von einem Kleidungsstück nicht trennen kannst, frag Dich immer „Wieso?“. Denn nur wenn es einen wichtigen Grund dafür gibt, darf dieses auch behalten werden. Andernfalls wandert es auch in die Mülltüte.

Nachdem Du alles aussortiert hast, was Dich nicht glücklich macht, solltest Du über die richtige Falt- und Ordnungsmethode nachdenken. Marie Kondo hat Ihre ganz eigene Methode entwickelt, die Du problemlos nachmachen kannst. Wie das geht, siehst Du in unserer Anleitung. Der Vorteil ist, dass Du zukünftig alle Kleidungsstücke vor Augen hast und beim beispielhaften Herausnehmen eines Pullovers nicht der gesamte Stapel ins Wanken gerät. Selbst Socken, Shorts und Slips lassen sich so hervorragend falten.

Die Grundlagen des Zusammenlegens Quelle: https://www.westwing.de/magazin/lifestyle/marie-kondo/

Gibt es Kritikpunkte an der KonMari-Methode?

Zu Beginn ist das Falten sehr ungewöhnlich und aufwendig. Aus diesem Grund ist es nicht für jeden geeignet. Du musst für Dich den Mehrwert erkennen, um das neue Ordnungssystem dauerhaft ganzheitlich durchzuziehen. Das man täglich die Handtasche ausleeren und alles einem festen Platz zuordnen soll, ist zwar logisch und sorgt selbstverständlich für mehr Ordnung, kostet aber auch eine Menge an Motivation und Selbstdisziplin. Gerade, wenn man weiß, dass man die Handtasche am nächsten Tag wieder benutzen wird und dieselben Dinge erneut benötigt.

Natürlich ist uns bewusst, dass es auch Kleidung gibt, die einen vielleicht nicht wirklich glücklich macht, wie Socken oder Handschuhe, die aber trotzdem jeder benötigt. Diese Kleidung sollte somit nur dann aussortiert werden, wenn diese nicht mehr gebraucht wird. Niemand braucht 40 Paar Socken oder fünf Paar Handschuhe. Reduziere Dich bei der „Gebrauchskleidung“ auf das Wesentliche. Auch wiederstrebt das bedingungslose Wegwerfen von Kleidung der KonMari-Methode dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Daher empfehlen wir nur dann Kleidung wegzuwerfen, wenn diese kaputt ist oder dermaßen ausgetragen, dass sie keine Verwendung mehr hat. Alles andere sollte gespendet oder verkauft werden. Das radikale Wegwerfen bei der Aufräummethode von Marie Kondo hat allerdings einen religiösen Hintergrund. Für Nicht-Buddhisten ist der Weg der Spende oder des Weiterverkaufens sicherlich angemessener, zumal Du Dir so auch noch Geld dazuverdienen kannst.

Verspricht die KonMari-Methode Erfolg?

Wenn Du Dich auf die Lehre einlässt und die Grundgedanken, welche wir Dir noch einmal in einer kostenlosen Checkliste zusammengestellt haben, befolgst, wird Dein Kleiderschrank am Ende wesentlich ordentlicher aussehen. Du musst nicht alle KonMari Regeln einhalten, sondern den besten Weg für Dich finden. Ob Du mit Deiner Kleidung sprichst, Dich bei Ihr für die vergangene Zeit bedankst oder diese kommentarlos aussortierst, ist dabei Dir überlassen. Wichtig ist, dass Du Dich nicht selbst belügst und wirklich all das aussortierst, was Dir keine Freude mehr bereitet oder was Du nie benutzt. Nachdem Du Dein Hab und Gut so drastisch reduziert hast, wirst Du zukünftig bewusster einkaufen und Deinen Kleiderschrank nicht wieder so schnell zumüllen. Zudem werden Fehlkäufe langfristig vermieden und Dein gesamtes Shopping-Verhalten optimiert.

Logo 3 Kisten MethodeDie 3-Kisten-Methode – aussortieren ohne Stress

Du willst schon lange Deinen Kleiderschrank von unnötigen oder alten Klamotten befreien und schaffst es nicht, Dich aufzuraffen? Vielleicht ist die 3-Kisten-Methode genau das Richtige für Dich, da Du Dich Stück für Stück in Deiner Wohnung vorarbeiten kannst und nicht jegliche Kleidung mit einem Mal aussortieren musst. Fokussiere Dich hierfür zuerst nur auf einen Raum und eine Kommode oder einen Schrank. Ziel bei der 3-Kisten-Methode ist es, dass Du Deine Wohnung langfristig entrümpelst, um in Deinem Zuhause (und in Deinem Innern) Platz zu schaffen. Wir raten zu guter Laune und bequemer Kleidung beim Aufräumen. So bist Du direkt viel motivierter und hast Lust etwas zu verändern und Raum für Neues zu schaffen. Bevor Du beginnst, organisierst Du Dir 3 Kisten oder Müllsäcke und beschriftest diese. Es gibt eine Kiste für die Klamotten, die Du „Behalten“ möchtest, eine für die Kleidungsstücke, die „Brauchbar“ sind und eine Kiste für die Kleidung, die Du „Wegwerfen“ möchtest. In Kiste 1 kommen folglich alle Klamotten, die Du behalten möchtest und im Anschluss wieder in Deinen Schrank einsortierst. „Brauchbar“ bedeutet, dass die Kleidung noch genutzt werden kann, Du sie aber selbst nicht mehr verwendest, weil sie für Dich wertlos ist. Alles, was Du in Kiste 2 legst, wird entweder an Freunde verschenkt, weiterverkauft oder gespendet. In die „Wegwerfen-Kiste“ kommen nur Gegenstände, die Du direkt wegwerfen kannst z.B. löchrige Socken oder ein ausgeblichenes Top.

Wohin mit „brauchbarer“ Kleidung?
  • Ebay Kleinanzeigen
  • Kleiderkreisel
  • Shpock – die Flohmarkt App
  • Flohmärkte in Deiner Nähe
  • Secondhand Läden
  • Altkleider Container
  • Spenden an gemeinnützige Organisation
  • An Freunde verschenken

Nun nimmst Du alle Klamotten aus Deinem ausgewählten Bereich heraus und sortierst diese in die 3 Kisten. Relativ simpel, schnell und selbst zwischendurch kannst Du Dich so einzelnen Bereichen in Deiner Wohnung widmen, in denen sich Kleidung / Schuhe befinden, wie z.B. in Deinem Schuhschrank oder dem Kleiderständer. Wenn Du dazu neigst, kaum etwas in die dritte Kiste „Wegwerfen“ einzusortieren, frag Dich auch hier bei jedem dieser Kleidungsstücke „Wann habe ich Dich zum letzten Mal getragen?“ oder „Passt Du mir noch? Stehst Du mir noch?“. Wichtig ist, dass Du ehrlich zu Dir selbst bist und die Pullover, Hosen oder Jacken aussortierst, die Dir nicht mehr passen oder die Dir schlichtweg nicht mehr gefallen. Ein guter Orientierungspunkt ist hier die „12-Monate-Regel“. Jegliche Kleidung, die Du in den letzten zwölf Monaten kein einziges Mal getragen hast, wird in die zweite oder dritte Kiste sortiert. Zum einen schaffst Du so Platz für Neues, findest die wichtigen und schönen Kleidungsstücke wesentlich schneller und kannst durch die Verkäufe sogar noch Geld dazuverdienen oder etwas Gutes tun, indem Du alles Brauchbare spendest.

Der größte Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist übrigens, dass Du weniger Zeit benötigst als bei der KonMari-Methode. Schließlich musst Du nicht vorab jegliche Kleidung zusammensuchen, sondern kannst Dich entspannt einzelnen Bereichen widmen und so über mehrere Tage Ordnung schaffen. Dadurch eignet sich diese Aufräummethode insbesondere für vielbeschäftigte und spontane Menschen sehr gut.

Nachteile bei der 3-Kisten-Methode

Die „Brauchbar“-Kiste verleitet viele dazu, weiterhin Überflüssiges zu behalten und sich nicht endgültig von allem zu Trennen. Deshalb sollte jegliche Kleidung, welche vier Wochen nach dem Aussortieren noch immer in der Kiste liegt, unmittelbar in einen Kleidercontainer getragen werden. Befreie Dich von unnötigem Ballast und wenn innerhalb der vier Wochen niemand Interesse an Deiner Bekleidung bekundet hat, wird dies mit großer Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nicht der Fall sein. Falls Du die Kleidung aus der Kiste auf einem Flohmarkt verkaufen möchtest, organisiere zeitnah einen Termin oder melde Dich mindestens zum nächsten Flohmarkt in Deiner Nähe an. Auch hier gilt: Alles, was Du nicht losgeworden bist, wird unmittelbar danach gespendet. Ansonsten türmen sich weiterhin zu viele Dinge in Deiner Wohnung und der Wohlfühl-Aspekt kann nicht einsetzen. Wenn Dir das radikale Ausmisten schwer fällt, stelle die Kiste auf den Dachboden und spende alles daraus, was Du im nächsten (halben) Jahr nicht benötigst. Das unstrukturierte Vorgehen kann dazu führen, dass Du weniger effektiv aussortierst als bei der KonMari-Methode. Gerade wenn Du über mehrere Wochen hinweg Deine Kleidung minimierst, vergisst Du schnell, was Du bereits aussortiert oder behalten hast. Es entsteht kein „Schock-Moment“, in dem Du realisierst, wie viel Du eigentlich besitzt. Und gerade das Betrachten des gesamten Kleiderberges hilft vielen dabei, mit der KonMari-Methode endgültig auszumisten.

Aufgrund dessen ist auch unsere Erfolgseinschätzung eher mittelmäßig. Es wird viel Selbstdisziplin benötigt, um Deine Wohnung so clean zu bekommen, wie es die KonMari-Methode vorsieht. Allerdings reicht es Dir vielleicht auch schon aus, wenn Du überhaupt erst einmal einen Anfang findest, denn auch das Aussortieren weniger Kleidung kann Dir bereits ein befreiendes Gefühl geben. Entscheide am besten für Dich persönlich, ob Du die radikale Methode, die sehr vom Minimalismus geprägt ist, oder die entspannte 3-Kisten-Methode bevorzugst. Mehr Ordnung wirst Du gewiss mit beiden Methoden erlangen und für die Mehrheit ist der Minimalismus Gedanke von Marie Kondo wahrscheinlich nicht der richtige Ansatz.

Logo 5-S-MethodeBüroordnung auf den Kleiderschrank projizieren mit der 5-S-Methode

Die 5-S-Methode entstammt einer Idee aus dem japanischen Produktionskonzept, sodass sie primär in der Produktion und somit im Job angewandt wird. Jedoch kannst Du diese Methode auch für die Ordnung in Deinem Zuhause oder in Deinen Kleiderschrank anwenden. Zuerst solltest Du jedoch wissen, wofür die 5 „S“ stehen:

Schritt 1: Separieren

Wie auch in den anderen Methoden geht es hier um das Aussortieren. Nimm dafür die gesamte Kleidung aus Deinem Kleiderschrank heraus und entsorge alles, was kaputt ist oder nicht mehr von Dir benutzt wird. Bei dieser Methode ist es egal, ob die Kleidung gespendet, verschenkt, verkauft oder entsorgt wird. Die Hauptsache ist, dass Du Ballast abwirfst und Dich wirklich von all dem trennst, was Du nicht benötigst. Regeln gibt es hierbei keine. Am besten orientierst Du Dich dafür an den obigen Methoden. Wirf auch hier alles weg, was Du in den letzten zwölf Monaten nicht getragen hast.

Schritt 2: Sortieren

Nachdem Du alles Überflüssige entfernt hast, wirst Du im Idealfall deutlich weniger Kleidung besitzen. Für mehr und vor allem dauerhafte Ordnung solltest Du Dir nun ein System überlegen, welches Du einhalten kannst. Hierfür können Dir beispielsweise Körbe und Schubladeneinsätze oder Gürtelhalter und Schal Organiser behilflich sein. Miss hierfür am besten Deine Schubladen aus und überlege Dir, welche der Helfer gut in Deinen Schrank integrierbar sind. Insbesondere Unterwäsche, Strumpfhosen, Socken oder Handschuhe lassen sich damit klar und strukturiert sortieren.

Schritt 3: Säubern

Jetzt hast Du die perfekte Möglichkeit Deinen Kleiderschrank komplett zu säubern. Und wenn dieser schon Mal komplett leer ist, kannst Du wunderbar jede Schublade sowie die Kleiderstange reinigen und selbst die hintersten Ecken mühelos auswischen. Unser Tipp: Auch wenn in der Theorie das Sortieren vor dem Säubern kommt, empfehlen wir Dir dennoch vorab zu säubern und erst im Anschluss mit dem Sortieren zu starten und die ersten Kleidungsstücke wieder einzuräumen. So erkennst Du leichter, ob Dir Dein neues System gefällt und Du an Deine Kleidung gut herankommst.

Schritt 4: Standards

Wenn Du das perfekte Ordnungssystem für Deine Kleidungsstücke gefunden hast, mach Bilder davon. Diese kannst Du Dir beispielsweise in die Innentür Deines Kleiderschrankes hängen oder an Deinen Schuhschrank pinnen. So siehst Du stetig den idealen, aufgeräumten Zustand. Zum einen motiviert es Dich die Kleidung direkt richtig zu verstauen und zum anderen wird das Sortieren damit zur Gewohnheit, sodass Du es nach einiger Zeit nicht mehr als Aufräumen, sondern als einen normalen Prozess empfindest.

Schritt 5: Selbstdisziplin

Der Schritt der Selbstdisziplin knüpft direkt an die Standards an. Wenn Du stets alles an den richtigen Platz zurücklegst, wirst Du dauerhaft Ordnung halten und musst daher nie wieder richtig aufräumen. Mit dieser Methode geling es Dir, dass Dein Schrank nie wieder im Chaos versinkt und Du nur noch in regelmäßigen Abständen überprüfen musst, ob weitere Kleidung hinzugekommen ist, die überflüssig geworden ist. Hierfür eignet sich der Frühjahrsputz, den Du jährlich zur gleichen Zeit stattfinden lässt und durch den ebenfalls eine Grundreinigung stattfindet.

Welche Nachteile hat die 5-S-Methode?

Die Methode, die in Deutschland auch als 5-A-Methode (Aussortieren, Aufräumen, Arbeitsplatzsauberkeit, Anordnung zur Regel machen, Alle Punkte einhalten) bekannt ist, erfordert eine sehr hohe Selbstdisziplin, weshalb nicht jeder Erfolge sieht. Sobald das tagtägliche Aufräumen wegfällt, entsteht ein erneutes Chaos. Zudem gibt es keine Vorgaben beim Ausmisten, sodass mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Mehrheit der Anwender kein großer Ausmist-Effekt zu erkennen ist. Ohne klare Strukturen fällt die Trennung von der eigenen Kleidung schwer, ansonsten hätte sich gar nicht erst so viel angesammelt. Die 5-S-Methode dient vielmehr dem Einführen einer Grundordnung in einem Kleiderschrank oder der gesamten Wohnung, als dem reinen Aussortieren. Durch die Verwendung von Fotos geht in gewisser Weise die Spontanität verloren: Sobald Du etwas neu anordnen möchtest, musst Du diesen Zustand erst einmal wieder über Fotos dokumentieren und die neuen Bilder für Deine Schränke ausdrucken.

Letzten Endes ist bei dieser Ordnungsmethode die Erfolgsquote langfristig hoch, da dieses System auf einer dauerhafte Veränderung setzt. Wenn Du Dein Chaos nur kurzfristig beseitigen möchtest oder primär Kleidung aussortieren willst, gibt es dafür bessere Methoden, wie die 3-Kisten-Methode.

Der Idealzustand ist für jeden verschieden

Welche der obigen Methode für Dich die beste ist, musst Du am Ende selbst entscheiden. Wenn Du gerne minimalistisch leben möchtest, ist die KonMari-Methode am sinnvollsten. Falls Du Deinen Kleiderschrank nur ordnen möchtest und Ausmisten für Dich nur ein netter Nebeneffekt ist, raten wir Dir zur 5-S-Methode. Auch eine Kombination der letzten Methode mit der KonMari- oder der 3-Kisten-Methode ist durchaus sinnvoll, da Du zum einen den Inhalt Deines Kleiderschrankes minimierst und Du zum anderen parallel dazu einen dauerhaften Ordnungszustand schaffst. Damit Du noch einmal die wichtigsten Informationen aller Methoden gebündelt nachlesen kannst, haben wir Dir drei kostenlose PDFs mit den einzelnen Schritten jeder Methode erstellt.

Checkliste KonMari-Methode downloaden

Du bevorzugst die japanische Lehre von Marie Kondo? Dann lade Dir jetzt unsere kostenlose Checkliste runter, damit Du effektiv aufräumen kannst.
Checkliste 3-Kisten-Methode downloaden
3 Kisten schnappen und loslegen? Damit Du wirklich nichts vergisst, lade Dir unsere kostenlose Checkliste zum Aufräumen runter.
Checkliste 5-S-Methode downloaden
Die Bürolehre für den Kleiderschrank anwenden? Unsere kostenlose Checkliste hilft Dir dabei, dauerhaft Ordnung zu schaffen.

Interview mit Fräulein Ordnung

Denise

Denise, besser bekannt als Fräulein Ordnung, bloggt seit 2011 darüber, wie man Ordnung schafft und diese beibehält. Nebenbei ist sie Mama von 3 Kindern und „Professional Organizer“. Wer mehr über Fräulein Ordnung erfahren möchte, besucht am besten ihren Blog oder kann sie direkt als Ordnungsberater für die eigenen vier Wände buchen!

Liebe Denise, zu Beginn würden wir Dich gerne etwas besser kennen lernen. Würdest Du uns kurz etwas über Dich erzählen? Wie kamst Du dazu bzw. was hat Dich dazu bewegt, Deinen Blog „Fräulein Ordnung“ zu gründen und seit wann bloggst Du?

Ich habe mich Anfang 2011 als „Fräulein Ordnung“ selbständig gemacht. Als Aufräumcoach helfe ich Menschen, schöner zu wohnen und sich von unnötigem Ballast zu befreien. Mit dem Blog habe ich parallel dazu angefangen. Er sollte ein Ort sein, an dem sich interessierte Menschen über meine Dienstleistung informieren können, doch sehr schnell hat mein Blog ein Eigenleben entwickelt.

Wie entstand die Liebe zum Thema „Ordnung“? Warst Du schon als Kind sehr ordentlich oder kam das erst im Erwachsenenalter?

Ich war schon immer sehr ordnungsliebend, hatte aber auch oft ein kreatives Chaos um mich herum. Das ist noch heute so – deshalb habe ich auch viel Verständnis für meine Kunden, die sich einen Weg zeigen lassen wollen, dieses Chaos besser in den Griff zu bekommen. Das Thema „Wohnraumoptimierung“ kam erst später dazu, nachdem ich das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston gelesen habe. Danach war nichts mehr vor mir sicher!

Du hast bereits zwei Bücher zum Thema Ordnung geschrieben und gerade schreibst Du Dein drittes. Hast Du jemals damit gerechnet, dass Du mit Deinem Blog und Deiner Selbstständigkeit so erfolgreich werden wirst?

Mein Mann hat mich damals für total verrückt gehalten, er hat wohl am wenigsten damit gerechnet, dass sich die Dinge einmal so entwickeln würden.
Drei Bücher über Ordnung? Vor sechs Jahren hätte ich es selber nicht glauben können, dafür freue ich mich jetzt umso mehr, dass ich mein Lieblingsthema zu meinem Beruf machen konnte.

Bei Instagram folgen Dir über 20.000 Menschen. Wie ist es für Dich, dass Du so vielen Menschen Einblicke in Dein Leben gewährst, diese inspirierst und Ihnen Tipps zum Aufräumen gibst?

Ich finde das sehr schön und freue mich über jedes positive Feedback, mache mir aber eigentlich nicht so viele Gedanken darüber. Es gibt weitaus „berühmtere“ Menschen bei Instagram und nehme mich daher nicht so wichtig. Schön ist es trotzdem, wenn mich private Nachrichten erreichen und mir fremde Menschen erzählen, was sich bei ihnen alles getan hat, seit dem sie meinen Blog lesen. Das ist der eigentliche Sinn & Zweck, den ich erreichen möchte.

Bevor wir nun zu sehr abschweifen… eigentlich sind wir ja zusammen gekommen, um mit Dir über Ordnungsmethoden für Kleiderschränke zu sprechen. Deinem Blog entnehme ich, dass Du das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo gelesen hast: verstehst Du den Hype um das Buch?

Oh weh … verzeih, wenn ich lache, aber: NEIN – ich kann den Hype nicht verstehen. Für mich hat Marie Kondo keine neue Ordnungsmethode entdeckt oder entwickelt und für europäische Familien mit Kindern ist das Buch sowieso nicht wirklich geeignet. Aber wenn es trotzdem zu mehr Ordnung in deutschen Haushalten führt, dann ist das schön.

Würdest Du das Buch Deinen Lesern trotzdem empfehlen oder widersprichst Du ihr bei einigen Aussagen z.B. dass man nach Kategorien und nicht nach Räumen sortieren soll?

Bevor ich irgendwem dieses Buch empfehlen würde, rate ich lieber zu dem „Feng Shui“ Buch von Karen Kingston. Marie Kondo hat einige Ratschläge auf Lager, die ich für realitätsfern halte. Zum Beispiel rät sie, jeden Abend die Handtasche auszuleeren und die Dinge an einen bestimmten Platz zu legen. Das ergibt für mich wenig Sinn. Abgesehen davon glaube ich auch, dass eine Japanerin anders wohnt und lebt, als eine deutsche Frau mit Haus und Kindern. Und ob man jetzt nach Kategorien oder Räumen sortiert ist unter'm Strich auch egal. Hauptsache, man fängt überhaupt irgendwo an.

Hast Du denn bereits praktische Erfahrungen mit einer der drei Methoden (Konmari-, 3-Kisten-, 5-S-Methode) gesammelt? Wenn ja, welche Methode würdest Du zum Aufräumen von Kleiderschränken empfehlen und wieso?

Über die 5-S-Methode musste ich mich erst einmal informieren, denn bis zu diesem Interview habe ich tatsächlich noch nie etwas davon gehört oder gelesen. Jetzt weiß ich: Genau diese Methode wende ich immer und überall an! Sortieren, Systematisieren, Säubern, Standardisieren, Selbstdisziplinieren. Genau so mache ich es.

Fräulein Ordnung: Kleiderschrank vorher Fräulein Ordnung: Kleiderschrank nachher
©Fräulein Ordnung: Kleiderschrank vorher ©Fräulein Ordnung: Kleiderschrank nachher

Welch ein Zufall – dann haben wir Dir jetzt sogar den Namen Deiner persönlichen Ordnungsmethode verraten. Kannst Du noch weitere Ordnungs-Methoden empfehlen und wenn ja, welche? Wie grenzen sich diese Methode(n) von den anderen ab und welche Vorteile/Nachteile haben diese?

Unter'm Strich gleicht jede Ordnungsmethode der anderen! Es geht immer darum:

  1. überflüssiges auszusortieren
  2. das, was bleiben darf, neu zu sortieren
  3. diese Schritte regelmäßig zu wiederholen

Marie Kondo verspricht zwar, dass man ihre Methode nur einmal und dann nie wieder anwenden muss, aber das ist für mich so, wie wenn mein Frisör verspricht, dass meine Haare nach dem nächsten Schnitt nicht mehr wachsen. Unordnung entsteht einfach! Und die Menschen, die sich Bücher über Ordnung kaufen, suchen einfach nach Inspiration.

Auf Deinem Blog hast Du eine eigene Rubrik zum Thema Ordnung im Kleiderschrank. In dieser sortierst Du sowohl Deinen als auch die Kleiderschränke Deiner Kunden. Was war bisher (bei Deinen Kunden) das überraschendste Erlebnis für Dich?

Überraschend für mich ist immer mitzuerleben, wie schwer es meinen Kundinnen am Anfang fällt loszulassen und wenn dann dieser eine ganz bestimmte Punkt erreicht ist, fällt ihnen das loslassen plötzlich sehr leicht. Mich erstaunt es immer wieder auf's Neue, dass dieser Punkt, wo scheinbar ein Schalter im Kopf umgelegt wird, immer eintritt.

Gab es auch Erlebnisse mit Kunden, die besonders kompliziert oder schwer waren z.B. dass ein Kunde sich partout nicht von Kleidung trennen konnte? Wie gehst Du damit um?

Zum Glück sind meine Kundinnen schon einen Schritt weiter, wenn ich komme. Mich zu buchen und ins Haus zu lassen bedeutet, dass sie sich mit ihrer Situation überfordert fühlen und etwas ändern möchten. Sie wissen, dass sie sich trennen müssen und mit meiner Hilfe geht es dann auch recht einfach. Abgesehen davon würde ich meine Kunden niemals überreden, etwas weg zu geben, was sie lieben oder behalten möchten. Ich möchte unterstützen, kein schlechtes Gefühl hinterlassen.

Fräulein Ordnung: Kleiderschrank komplett ausleeren ©Fräulein Ordnung: Kleiderschrank komplett ausleeren

Mit welcher Methode arbeitest Du privat und bei Deinen Kunden? Variiert das vielleicht auch?

Grundsätzlich rate ich immer dazu, den Kleiderschrank komplett auszuleeren, zu säubern und dann nur das wieder reinzuhängen, was auch wirklich bleiben darf. [Anm. d. Red.: Also wie bei der 5-S-Methode]
Bei einem Einsatz war der Kleiderschrank mal so voll, dass wir es in der geplanten Zeit niemals geschafft hätten, so dass wir Häppchenweise vorgegangen sind. Das ist das Schöne an meinem Beruf: Ich kann individuell auf jeden Kunden eingehen und vor Ort entscheiden, wie wir vorgehen. Schema F gibt es da nicht. Jeder Kunde, jeder Einsatz ist anders.

Bis jetzt sehe ich auf Deinem Blog nur Kleiderschränke von Frauen. Wirst Du auch von Männern gebucht? Wenn ja, wie unterscheiden sich diese von Frauen und mit wem ist das Arbeiten angenehmer?

Männer gehören bisher leider nicht zu meinen Kunden. Ich vermute, weil es uns Frauen viel wichtiger ist, schön zu wohnen und weil Frauen auch viel eher bereit sind, sich helfen zu lassen. Allerdings gibt es auf meinem Blog Einblick in den Kleiderschrank von Patrick Hufen, bekannt als „Der Versicherungsdetektiv“ von RTL. Sein Kleiderschrank war aber schon ordentlich, als ich ihn mit meiner Kamera besucht habe.

Wir Frauen (und auch Männer, aber die hast Du ja noch nicht beraten können) sind ja sehr eigen bei unserer Kleidung – welche Kleidungsstücke geben Frauen erfahrungsgemäß nur sehr ungern her bzw. sortieren diese ungern aus?

Bisher kann ich sagen, dass es völlig egal ist, bei welcher Sorte Kleidungsstück wir gerade sind. Irgendwann haben meine Kunden nur noch ein Ziel vor Augen: Ordnung im Kleiderschrank. Da stört es auch niemanden, wenn wir zusammen Unterwäsche sortieren, Berührungsängste gibt es da selten.

Fräulein Ordnung: Kleidersäcke nach dem Aufräumen ©Fräulein Ordnung: Kleidersäcke nach dem Aufräumen

Wie schaffst Du es, Deine Kunden davon zu überzeugen, ihre ausgetragenen Lieblingsstücke auszusortieren? Hast Du hierfür spezielle Methoden, die Du uns verraten kannst?

Die Kundin bekommt einen fragenden Blick von mir und sie soll mir erklären, wieso, weshalb, warum sie gerade an diesem Teil so hängt. Entweder sie hat dann eine gute Begründung oder ihr wird in genau dem Moment klar, wie verrückt es ist, was sie gerade gesagt hat und wirft es dann freiwillig in die große Mülltüte. Doch je länger man sortiert, desto leichter fällt das loslassen.

Bist Du schon einmal bei einem Kunden gescheitert, d.h. die von Dir vorgeschlagene Methode zum Aufräumen und Ausmisten wurde nicht angenommen und am Ende sah man kaum Veränderungen?

Nein, bisher haben meine Kunden immer alles gerne angenommen. Wenn man drei Stunden mit mir zusammen arbeitet, dann gibt es immer eine Veränderung!

Deinem Blog entnehme ich, dass Dein Kleiderschrank selbst sehr minimalistisch ist. Wie kam es, dass Du Dir vor einiger Zeit vorgenommen hast, Deinen Kleiderschrank radikal auszumisten?

Das habe ich mir gar nicht bewusst vorgenommen, das ist mehr „entstanden“. Über Monate hinweg habe ich jedes Teil, was mich nicht mehr glücklich gemacht hat oder nicht mehr passte aussortiert, bis ich nur noch Lieblingsstücke im Schrank hängen hatte. Das macht mir mein Leben jetzt sehr einfach.

Auch wenn Du viele Ansichten von Marie Kondo nicht teilst, scheinst Du immerhin die Frage danach, was einen glücklich macht, sinnvoll zu finden. Welche Vorteile siehst Du beim Minimalisieren des Kleiderschrankinhaltes? Und gibt es auch Nachteile?

Ein großer Vorteil von einem minimalistischen Schrankinhalt: Man muss nicht so lange überlegen, was man anziehen soll und man trägt immer Sachen, in denen man sich wirklich wohl fühlt.
Nachteile sehe ich dabei keine.

Fräulein Ordnung: Die Lieblingsteile nach dem Ausmisten ©Fräulein Ordnung: Die Lieblingsteile nach dem Ausmisten

Hast Du Dein persönliches Ordnungs-Ziel bereits erreicht oder arbeitest auch Du noch an Dir selbst?

Im Kleiderschrank habe ich mein Ordnungs-Ziel erreicht, doch der Rest meines Zuhauses ist noch optimierungsfähig. Mein Ziel ist es, mich in ca. zehn Jahren räumlich zu verkleinern (wenn alle Kinder aus dem Haus sind), bis dahin wird noch einiges mein Haus verlassen.

Ich bin gespannt, ob Du Dein Ziel erreichst und wie Du dann in zehn Jahren wohnen wirst. Kannst Du einen Punkt festmachen, an dem viele Leute beim Ausmisten scheitern?

Die meisten Menschen scheitern daran, dass sie sich zu viel vornehmen. Dann finden sie nicht die richtige Motivation, dafür aber jede Menge Ausreden, warum sie sich jetzt doch nicht von diesem oder jenen Teil trennen. Stattdessen gehen sie lieber Shoppen und erhöhen somit den vorhandenen Kram um ein Vielfaches ….

Ab wann sollte man sich überhaupt professionelle Hilfe zum Ausmisten holen?

Wenn einem das Umfeld belastet und unglücklich macht und man merkt, dass man es nicht alleine schafft, dann sollte man sich professionelle Hilfe zum Ausmisten holen. Ein kleiner Anschupser von einem Ordnungscoach kann ungeheuer viel bewirken, der Rest läuft dann oft von ganz alleine.

Hast Du bereits bei Dir oder Deinen Kundinnen Konflikte mit dem Partner oder Freunden feststellen können, weil diese weiterhin ungehindert konsumieren und die minimalistische Denkweise und Ordnung nicht verstehen (wollen)?

Vermutlich ist Ordnung – der Haushalt im Allgemeinen – viel zu oft Anlass zum Streit. Das fängt schon in der Kinder-Eltern-Beziehung an. Eltern schimpfen mit ihren Kindern, weil die Zimmer unordentlich sind. Aber haben sie es ihren Kindern jemals richtig beigebracht?
Man sollte viel mehr miteinander reden, hören was sich der Partner wünscht und gemeinsam eine Lösung finden.

Das hast Du sehr schön zusammengefasst. Allgemein interessiert es mich, wie Du dauerhaft Ordnung hältst? Hast Du Tipps für uns, wie wir das Chaos im Kleiderschrank oder der Wohnung dauerhaft in den Griff bekommen?

  • Jeden Abend eine Aufräumrunde drehen hilft, dem Chaos den Kampf anzusagen. 15 Minuten können schon viel bewirken.
  • Einen Plan erstellen, welche Ecken sortiert werden müssen und dieses nach und nach abhaken.
  • Wer seinen Kleiderschrank mindestens 2x im Jahr komplett neu sortiert, behält einen guten Überblick.
  • Weiter Tipps gibt es ab Oktober in meinem neuen Buch „Mein kleines Ordnungsbuch: Für ein schönes Zuhause und mehr Zufriedenheit“. In 30 Tagen zu einem schöneren Zuhause.

Zum Abschluss noch eine Frage: Wie lautet Dein wichtigster Ratschlag an alle, die ihren Kleiderschrank bzw. ihr Leben aufräumen wollen?

Behalte nur, was Du liebst, was Dich glücklich macht oder was nützlich ist.

Vielen Dank für das Interview, Denise. Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere Leser von Dir nützliche Tipps bekommen hat und demnächst des Öfteren auf Deinem Blog stöbern wird.

Jetzt mitmachen & kostenlose Bücher gewinnen

Du möchtest noch mehr über die Methode von Marie Kondo lesen? Oder Dich interessiert der Feng Shui Ratgeber, den Fräulein Ordnung empfohlen hat? Dann nimm jetzt an unserem Gewinnspiel teil und mit etwas Glück hast Du schon bald ein brandneues Buch zum Thema Ordnung in Deinem Briefkasten. Insgesamt werden folgende Bücher im Wert von 500 € verlost:

Buchcover Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert15 x „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“
Buchcover Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben15 x „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben“
15 x „Minimalismus im Kleiderschrank: Schritt für Schritt Anleitung für Deine Traumgarderobe“

Das Gewinnspiel ist leider beendet. Wir danken allen Teilnehmern und werden die glücklichen Gewinner zeitnah per E-Mail benachrichtigen.

Die Gewinner des Buches „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ sind:

Melanie Bu., Melanie Br., Janine P., Silvia J., Gabriele S., Luise A., Uta S., Ariane G., Kathrin L., Tanja A., Anja A., Nele T., Silke P., Elisabeth M., Carmen B.


Die Gewinner des Buches „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben“ sind:

Sophie-Marie K., Martina H., Iris P., Renate K., Tanja P., Nina K., Stefanie S., Sabine B., Petra P., Katrin L., Astrid U., Wolfgang B., Nicole R., Cynthia K., Sara S.


Die Gewinner des Buches „Minimalismus im Kleiderschrank: Schritt für Schritt Anleitungen für Deine Traumgarderobe“ sind:

Julia M., Marina P., Beate H., Katja U., Ina O., Nadine S., Birgit K., Ellen W., Stefanie L., Henrike B., Margaret A., Anja G., Cornelia P., Maria H., Petra H.

I. Veranstalter

Veranstalter des Gewinnspiels „Kleiderschrank aufräumen“ ist das Versandhaus Wenz (K – MAIL ORDER GMBH & CO. KG, Sachsenstr. 23, 75177 Pforzheim).

II. Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in Deutschland.
Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Mitarbeiter der K – MAIL ORDER GMBH & CO. KG, deren Familienangehörige, oder Mitarbeiter und Familienangehörige von einem mit dem Unternehmen wirtschaftlich in Verbindung stehenden Unternehmen. Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist kostenlos. Die Teilnehmer tragen lediglich die für die Herstellung der Internet-Verbindung anfallenden Gebühren ihres Internet- oder Service Providers. Der Rechtsweg ist für die Teilnehmer ausgeschlossen.

III. Gewinne

Im Rahmen des WENZ-Gewinnspiels „Kleiderschrank aufräumen“ werden unter allen Teilnehmern 45 Gewinner ausgelost. Die Gewinner erhalten eines der Bücher („Magic Cleaning“ von Marie Kondo, „Feng Shui gegen des Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston oder „Minimalismus im Kleiderschrank“ von Ina Sommer) nach Angabe ihres Wohnsitzes kostenfrei zugesandt.

IV. Teilnahme und Ermittlung des Gewinners

Die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgt zwischen dem 21.06.2017 und dem 30.09.2017 (bis 23:59 Uhr) im Rahmen der Seite www.wenz.de/kleiderschrank-aufraeumen-methoden-im-vergleich. Dort können Leser die Gewinnspielmaske ausfüllen und automatisch an der Verlosung teilnehmen. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptieren die Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen. Teilnahmeschluss ist der 30.09.2017, 23:59 Uhr. Die Ermittlung der Gewinner findet spätestens am 05.10.2017 durch ein Losverfahren statt. Die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt an die E-Mail-Adresse, die in der Gewinnspielmaske angegeben wurde. Der Gewinner erklärt sich damit einverstanden, dass sein Vorname und der Anfangsbuchstabe seines Nachnamens auf der Gewinnspielseite veröffentlicht werden. Damit der Gewinn versendet werden kann, muss der Gewinner innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Gewinnbenachrichtigung seine vollständige Versandadresse an WENZ weitergeben. Die Nachteile, die sich aus dem Nichtzusenden oder der Zusendung falscher Kontaktdaten ergeben, gehen zu Lasten des Teilnehmers. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Gewinnanspruch ist nicht übertragbar.

V. Sonstiges

Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ist die K – MAIL ORDER GMBH & CO. KG berechtigt, den Teilnehmer mit sofortiger Wirkung vom Gewinnspiel auszuschließen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei einem Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen sowie bei einer Manipulation des Gewinnspiels oder einer Störung des ordnungsgemäßen Gewinnspielablaufs vor. K – MAIL ORDER GMBH & CO. KG kann jederzeit die Durchführung des Gewinnspiels abbrechen, wenn eine ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels nicht mehr gewährleistet ist.

Datenschutzbestimmungen

I. Um den Gewinn im Anschluss an das Gewinnspiel versenden zu können, ist es erforderlich, Teilnehmerdaten zu speichern. Der Teilnehmer erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass seine übermittelten Daten und eine gültige E-Mail-Adresse für die Dauer des Gewinnspiels und dessen Abwicklung bei K – MAIL ORDER GMBH & CO. KG gespeichert werden.

II. Die Erhebung, Verarbeitung und die Nutzung dieser Daten erfolgt unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

III. Persönliche Daten des Teilnehmers werden nur in dem Umfang gesammelt, indem sie von dem Teilnehmer K – MAIL ORDER GMBH & CO. KG zur Verfügung gestellt wurden.

IV. Der Speicherung der Daten im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel kann der Teilnehmer durch eine E-Mail an gewinnspiel@k-newmedia.de widersprechen. In diesem Fall werden alle Daten des Teilnehmers gelöscht und die Teilnahme an dem Gewinnspiel der K – MAIL ORDER GMBH & CO. KG beendet.