nach oben
Bettwäsche

Ratgeber_pageheader_bettwaesche

Bettwäsche

Wie man sich bettet, so schläft man – weiß der Volksmund. Neben einer Matratze, die den eigenen Körper optimal stützt und einem hochwertigen Lattenrost, der den Rücken schont, ist auch die Bettwäsche wichtig für einen erholsamen Schlaf. Im Winter soll sie wärmen und im Sommer Feuchtigkeit abtransportieren. Neben diesen funktionellen Aspekten unterstreicht sie außerdem den persönlichen Einrichtungsstil: Mit floralen Mustern im Landhausstil wirkt das eigene Schlafzimmer gemütlich, mit schwarzem Satin sehen die privaten Gemächer besonders edel aus und das klassische, weiße Leinen hat bis heute nichts an Beliebtheit eingebüßt. Besonders kontrastierende Farben beim Bett- und Kissenbezug sind ein modernes Highlight.

Materialien, aus denen Träume sind

Am beliebtesten für die Bettwäscheherstellung ist nach wie vor Baumwolle. Sie sorgt für ein optimales Schlafklima und wird besonders in kräftigen Farben eingefärbt. So strahlen das gerade angesagte Türkis, Grün, Orange und Grau immer wie neu.

Flachs ist ein festeres Gewebe, aus dem Leinen hergestellt wird. Er wurde inzwischen fast vollständig von der Baumwolle verdrängt. Der Vorteil ist allerdings, dass er gut bedruckbar und formstabil ist.
Luxuriös wirkt Seide mit ihrer fließend-glänzenden Optik und dem glatten Touch, der das Material besonders beliebt macht. Im Sommer kühlt sie zudem angenehm.

Ebenfalls ein Klassiker ist Satin. Auch dieses Gewebe punktet mit seinem schönen Glanz und sorgt für einen edlen Look. Mako-Satin bezeichnet dabei eine besondere Baumwollart aus Ägypten.

Als Biber wird angeraute Baumwolle bezeichnet, die sehr gute Wärmeeigentschaften besitzt und daher im Winter häufig zum Einsatz kommt. Ähnliches gilt übrigens auch für das besonders dicke Flanell für kuschelige Nächte in der kalten Jahreszeit sorgt.
Wer stark schwitzt, für den eignet sich Frottee, dessen Gewirk sehr saugfähig ist. Wie für den Sommer gemacht ist auch Batist, denn das Gewebe ist besonders luftig und leicht. Jersey hat indessen einen angenehmen und glatten Griff, wodurch dieses aber von Zeit zu Zeit „verrutscht“.
Wer hohen Wert auf den Kuschelfaktor legt, kommt mit Microfaser-Plüsch voll auf seine Kosten. Vor einigen Jahren noch wurde dieses Material lediglich zu herrlichen Kuscheldecken und -kissen verarbeitet. Aufgrund seiner Beliebtheit kam aber auch immer mehr Plüsch-Bettzeug auf den Markt, das großen Absatz findet.
Seersucker zeichnet sich durch seine exquisite Struktur aus, bei der sich glatte und geraffte Stoffstreifen abwechseln. Dies hat den Vorteil, dass man die Bettwäsche nicht bügeln muss.
Selbstverständlich sind aus den beschriebenen Materialien auch Bettlaken erhältlich. Diese sind im Gegensatz zur Bettwäsche meist einfarbig.

Die Pflege

Bettwäsche ist besonders gut waschbar. Das muss sie auch sein, da jeder Mensch im Schlaf Hautschuppen verliert, die der Hausstaubmilbe als Nahrung dienen. Diese können allergische Reaktionen hervorrufen und ihnen ist nur mit häufigem Waschen beizukommen. Doch auch der Schweiß, von dem wir jede Nacht bis zu 1,5 Litern absondern, macht dies unumgänglich.
Grundsätzlich reicht es in den meisten Fällen aus, die Bettwäsche bei 40 Grad Celsius zu waschen. Eine höhere Temperatur von 60 Grad ist nur nötig, wenn die Wäsche stark verschmutzt ist oder aufgrund einer Krankheit besonders stark geschwitzt wurde. Nach leichtem Anschleudern sollte die Bettwäsche noch feucht aufgehängt werden, um unnötige Falten zu verhindern. Mit dem Bügeleisen wird die trockene Wäsche anschließend geglättet und ist wieder bereit für ihren nächsten Einsatz.
In der Regel sollte die Bettwäsche aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen im Sommer alle drei und im Winter alle vier bis fünf Wochen gewechselt werden.

Bettwäsche hat nicht nur ihre hygienische Funktion, sie sorgt auch für einen erholsamen Schlaf und erfüllt zudem ästhetische Zwecke. Als gestalterisches Element im Schlafzimmer schafft sie eine angenehme Atmosphäre, die zum Träumen verführt.